Rehabilitation

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Nach einer Lungenkrebserkrankung wieder in den gewohnten Alltag zu finden, fällt vielen Betroffenen nicht leicht. Rehabilitationsmaßnahmen dienen der körperlichen Erholung und unterstützen bei der Krankheitsverarbeitung und der Wiedereingliederung in das Berufsleben.

Was passiert in der Rehabilitation?

Nach der Therapie haben Sie als Patient in der Regel Anspruch auf bestimmte Rehabilitationsmaßnahmen. Auswirkungen der Krebstherapie können gemildert und die körperliche Leistungsfähigkeit soweit wie möglich wiederhergestellt werden. Auch bei der Verarbeitung Ihrer Erkrankung bieten sich Ihnen verschiedene Hilfsangebote. Je nach individuellem Bedarf erfolgt eine onkologische Rehabilitation stationär, teilstationär oder ambulant. Für einige Patienten kann es sinnvoll sein, sich für eine Zeit an einem anderen Ort von der Krebsbehandlung zu erholen; andere hingegen schätzen gerade die Möglichkeit, auch während einer Reha in ihrem gewohnten Umfeld zu sein. Zu den möglichen Rehabilitationsmaßnahmen nach einer Lungenkrebserkrankung gehören:

  • Krankengymnastik
  • Atemtherapie
  • Massagen
  • Inhalationstherapie
  • Ergotherapie
  • Entspannungsübungen
  • Ernährungsberatung
  • Einzel- und Gruppengespräche

Eine gründliche Recherche zu Ansprüchen und Rechten, die Sie als Lungenkrebspatient im Anschluss an Ihre Therapie geltend machen können, hilft dabei, die richtige Reha-Maßnahme zu finden.

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Im Anschluss an Ihre Behandlung haben Sie im Normalfall die Möglichkeit ein Reha-Angebot in Anspruch zu nehmen. Auch hier ist es wichtig, sich im Vorfeld genau über die verschiedenen Möglichkeiten zu informieren und so die für Sie richtige Maßnahme zu wählen.

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Was umfasst die Anschlussheilbehandlung?

Die Anschlussheilbehandlung entspricht der medizinischen Rehabilitation und kann ambulant oder stationär erfolgen. Anders als bei der Rehabilitation, schließt sich die Anschlussheilbehandlung spätestens zwei Wochen nach der Entlassung an eine stationäre Krankenhausbehandlung an und dauert etwa drei bis vier Wochen. Sie soll zunächst den Genesungsprozess fördern und wird oft in speziellen Rehabilitationskliniken durchgeführt. Des Weiteren gibt es sogenannte Folge- oder Nachkuren, die die Einschränkung der Erwerbsfähigkeit aufheben oder einer drohenden Erwerbsunfähigkeit vorbeugen sollen.

Die Anschlussheilbehandlung sollte vom behandelnden Arzt bereits im Krankenhaus verordnet werden. Mithilfe des Sozialen Dienstes können Sie als Patient den Antrag stellen. Wenn Sie nach Entlassung aus dem Krankenhaus noch ambulant bestrahlt werden, kann auch Ihr Radiologe die Anschlussheilbehandlung verordnen.

Antrag Anschlussheilbehandlung

Bei der Wahl der für Sie passenden Maßnahme berät sie der Soziale Dienst in der Klinik. Bei gesetzlich Versicherten werden die Kosten entweder von der Krankenkasse oder der Rentenversicherung getragen; privat Versicherte sollten ihren Vertrag daraufhin überprüfen. Sprechen Sie mit Ihrem zuständigen Klinikarzt oder mit Ihrem Hausarzt. Diese werden alles Notwendige für Sie in die Wege leiten und Sie bei der Wahl der passenden Klinik oder anderer Rehabilitationsmaßnahmen unterstützen. In bestimmten Situationen können die Kosten für eine Begleitperson oder Pflegekraft genehmigt werden.